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Erzeugung tolerogener antigenpräsentierender Zellen in vivo durch die Abgabe von mRNA, die für PDL1 kodiert, innerhalb von Lipid-Nanopartikeln 2026-07-12
Nat Biomed Eng. 2025 Aug;9(8):1320-1334. doi: 10.1038/s41551-025-01373-0. Epub 2025 Mar 28.

Erzeugung tolerogener antigenpräsentierender Zellen in vivo durch die Verabreichung von mRNA, die für PDL1 kodiert, in Lipid-Nanopartikeln

Zusammenfassung
Tolerogene antigenpräsentierende Zellen (APCs) sind vielversprechend als Therapeutika zur Unterdrückung der T-Zell-Aktivierung bei Autoimmunerkrankungen. Die Isolierung und ex vivo Manipulation autologer APCs ist jedoch kostspielig und der Prozess ist für jeden Patienten individuell angepasst. Hier zeigen wir, dass tolerogene APCs in vivo erzeugt werden können, indem mittels Lipid-Nanopartikeln Boten-RNA verabreicht wird, die für das inhibitorische Protein Programmed Death Ligand 1 kodiert. Wir haben eine Lipid-Nanopartikel-Formulierung optimiert, um deren Immunogenität zu minimieren, indem das molare Verhältnis von Stickstoffatomen auf dem ionisierbaren Lipid zu den Phosphatgruppen auf der verkapselten mRNA reduziert wurde. In Mausmodellen für rheumatoide Arthritis und Colitis ulcerosa reduzierte die subkutane Verabreichung von Nanopartikeln, die mRNA für Programmed Death Ligand 1 verkapseln, den Anteil aktivierter T-Zellen, förderte die Induktion regulatorischer T-Zellen und verhinderte effektiv das Fortschreiten der Krankheit. Die Methode könnte die Entwicklung von APCs ermöglichen, die auf spezifische Autoantigene abzielen oder zusätzliche inhibitorische Moleküle integrieren.

Produkt: SM-102

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